Erlebnisse der Jugendgruppe

Marian fliegt sich frei

Mein erster Alleinflug ist etwas ganz besonderes für mich. Dieser Tag ist verbunden mit Aufregung,
Spannung und Freude. Es begann schon damit, dass mein Fluglehrer Paso mir sagte, dass er mich alleine fliegen
lassen will. Erst einmal dachte ich, dass ich noch gar nicht bereit bin, weil ich mich noch genau erinnern
kann, als mir noch vor kurzer Zeit einer unserer Fluglehrer erklärte, wie ein Flugzeug überhaupt fliegt und Start und
Landung übernahm. 

Und jetzt soll ich schon ganz alleine fliegen! Doch dann erinnerte ich mich auch daran,
dass Paso bei den letzten Flügen nichts anderes als Anmerkungen während des Flugs gemacht hat
und ich alles alleine machte. 

Nachdem ich mich ins Flugzeug setzte, mich anschnallte und die üblichen
Checks machte, verflog die Aufregung und ich konzentrierte mich auf den Start. Während dem Start merkte
ich direkt, dass das Flugzeug leichter ist, was mich erst einmal irritierte. Nachdem ich das Seil der Winde
ausklinkte, war erst zu merken, dass man alleine in der Luft war und selber steuert. Ich flog ein paar Kreise und
nach wenigen Minuten setzte ich wieder zur Landung an. Nach zwei weiteren Starts und weichen Landungen
war ich erleichtert und froh. 

Doch das, wovor ich mich am meisten fürchtete, war die Tradition nach dem
Freiflug… Vielleicht ist es sogar das, was diesen Tag so einzigartig macht und mit keinem anderem Ereignis
jemals zu vergleichen ist.

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